Prä-diabetischer Zustand. Wie lassen sich unangenehme Folgen vermeiden?

Prädiabetes geht dem Ausbruch von Typ-2-Diabetes voraus. Mit einer Änderung des Lebensstils kann die Entwicklung dieser schleichenden Krankheit verhindert werden. Was sind die Symptome? Was kann man tun, um unangenehme Folgen zu vermeiden?

Prä-Diabetes – was bedeutet das eigentlich?

Wir haben es mit einem prädiabetischen Zustand zu tun, wenn der Blutzuckerspiegel über dem Normalwert liegt, d. h. über 99 mg/dl beim Nüchtern, aber immer noch niedrig genug ist, um nicht die vollen Symptome des Typ-2-Diabetes hervorzurufen. Es handelt sich um einen Zustand zwischen dem Halten des Blutzuckerspiegels im Normalbereich und dem Diabetes mit klinischen Symptomen.

Was sind die Symptome eines prädiabetischen Zustands?

Der prädiabetische Zustand ist oft asymptomatisch. Bei manchen Menschen können jedoch bestimmte Warnzeichen auftreten, die auf die Entwicklung eines prädiabetischen Zustands hinweisen. Hier sind einige der möglichen Symptome:

Übermäßiger Durst: Das Gefühl, ständig Wasser trinken zu müssen, auch wenn der Körper gut hydriert ist.

Übermäßiger Harndrang: Vermehrtes Wasserlassen, sowohl tagsüber als auch nachts.

Gesteigerter Appetit: Rasche Zunahme des Appetits, häufiges Hungergefühl, auch nach dem Essen.

Übergewicht oder Fettleibigkeit: Erhebliche Gewichtszunahme oder Beibehaltung des Übergewichts, insbesondere im Bauchbereich.

Müdigkeit und Schwäche: Ein ständiges Gefühl von Müdigkeit, Energiemangel und allgemeiner Schwäche des Körpers.

Nicht alle Patienten mit prädiabetischem Zustand zeigen diese Symptome. Oft entwickelt sich ein prädiabetischer Zustand ohne jegliche Symptome. Das einzige Warnzeichen kann ein erhöhter Blutzuckerspiegel sein, der bei Laboruntersuchungen festgestellt wird. Aus diesem Grund sind regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen so wichtig.

Kann Prä-Diabetes geheilt werden?

Prädiabetes, ein Zustand, der der Entwicklung von Typ-2-Diabetes vorausgeht, kann durch eine Änderung der Lebensweise wirksam kontrolliert und rückgängig gemacht werden. Angemessene Ernährung, regelmäßige körperliche Betätigung und Gewichtsabnahme (falls erforderlich) sind Schlüsselfaktoren bei der Behandlung und Umkehrung des prädiabetischen Zustands.

Hier sind einige Empfehlungen, die bei der Behandlung der prädiabetischen Erkrankung helfen können:

1. Gesunde Ernährung: Führen Sie eine ausgewogene Ernährung ein, die reich an Gemüse, Obst, Vollkornprodukten, mageren Proteinen und gesunden Fetten ist. Vermeiden Sie verarbeitete und stark verarbeitete Lebensmittel, die reich an Zucker und gesättigten Fetten sind.

2. Körperliche Aktivität: Regelmäßige körperliche Aktivität ist äußerst wichtig. Versuchen Sie, mindestens 150 Minuten pro Woche aktiv zu sein, zum Beispiel durch Gehen, Laufen, Schwimmen, Radfahren oder andere Formen der Bewegung.

3. Gewichtsabnahme: Wenn Sie übergewichtig oder fettleibig sind, kann eine Gewichtsabnahme helfen, die Insulinresistenz zu bekämpfen. Selbst ein moderater Gewichtsverlust (etwa 5-10 % Ihres ursprünglichen Körpergewichts) kann sich positiv auf die Verringerung Ihres Diabetesrisikos auswirken.

4. Blutzuckerkontrolle: Die regelmäßige Kontrolle des Blutzuckerspiegels kann dazu beitragen, die im Körper auftretenden prädiabetischen Zustände zu kontrollieren.

5. Regelmäßige Arztbesuche: Es ist wichtig, dass Sie prophylaktisch zum Arzt gehen, um Ihren Gesundheitszustand zu überwachen und Ihr Diabetes-Risiko einzuschätzen.

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